Ballonfahren - ein Logenplatz am Himmel

Das älteste Luftfahrtgerät vermittelt seit 1783 Piloten und Passagieren das Gefühl von Freiheit und Glückseligkeit. Beim Auf- und Abrüsten sind starke Hände gefragt. Die Landungen sind oftmals nicht nur für den Ballonfahrer ein Erlebnis, sondern lassen häufig Fremde zu Freunden werden. Bei bestimmten Wetterbedingungen (kein Regen, Wind max. 4m/s, kein Gewitter) können Ballone auf einer 50 x 50 m großen glatten Fläche starten. Die Verfolgerfahrzeuge mit 2 - 3 Helfern, die zum Piloten Funkverbindung halten, verfolgen die Ballone und sammeln sie nach glücklicher Landung wieder auf.

Lautloses Schweben ohne das genaue Ziel zu kennen und die Natur aus der Vogelperspektive zu beobachten - diesem Erlebnis haben sich Piloten und Pilotinnen im Alter von 30 bis 72 Jahren verschrieben. Alle zwei bis drei Jahre werden bis zu vier Schüler ausgebildet. 1975 startete der erste Heißluftballon in Leverkusen. Heute werden mit den clubeigenen Ballonen jährlich ca. 360 Stunden gefahren.Die vereinseigenen Ballone kommen weit herum und sind international bekannt: sei es als Background für Filmdreharbeiten in Hollywood, als Kulisse beim Ski-Cup, beim Start in St. Petersburg oder bei der größten Ballonveranstaltung der Welt in Albuquerque/New Mexico, dem Mekka der Ballonisten.

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