Ultraleichtflug

Das Ultraleichtfliegen ist die jüngste Sparte der Allgemeinen Luftfahrt und hat sich mittlerweile endgültig etabliert. In den letzten 15 Jahren erlebte diese Klasse eine rasante technische Entwicklung. Möglich wurde dieses durch vereinfachte Zulassungsvorschriften, die eine schnellere Produktentwicklung erlaubten.

Als Ultraleichtflugzeuge können Fluggeräte mit einem maximalen Gesamtgewicht von 322,5 Kilo für Einsitzer und 472,5 Kilogramm für Doppelsitzer zugelassen werden. Diese Grenze darf beim Abflug nicht überschritten werden. Weiterhin müssen die Flugzeuge noch mit einer minimalen Fluggeschwindigkeit von 65 km/h flugfähig sein.

In jedem Fluggerät fest eingebaut ist ein Gesamtrettungssystem. Dieses stellt ein wichtiges Argument für die Sicherheit des Ultraleichtfliegens dar. Es ermöglicht dem Piloten im Notfall das Flugzeug am Fallschirm sicher hängend zur Erde zurück zu bringen.

Ultraleichtflugzeuge sind nicht nur sichere und preiswerte Fluggeräte, sie sind auch besonders umweltfreundlich. Durch den geringen Treibstoffverbrauch - durchschnittlich brauchen UL-Motoren nur halb soviel Kraftstoff wie konventionelle Flugzeuge. Die extrem leisen Motoren (eine Lärmgrenze unter 60 dB(A) ist vorgeschrieben) bieten diese Luftsportgeräte eine zeitgemäße ökologische Alternative.

Zum Führen eines Ultraleichtflugzeuges bedarf es einer theoretischen und praktischen Ausbildung, die schließlich mit dem Erhalt der Sportpilotenlizenz (SPL) als Ultraleichtflugzeugführer endet. LSC- Vereinsmitglieder, die im Besitz einer gültigen Privatpilotenlizenz sind, können auf einem unserer Ultraleichtflugzeuge die Sportpilotenlizenz im Rahmen einer 3-5 stündigen Einweisung erwerben. Dazu stehen Ihnen in unserem Verein mehrere Fluglehrer zur Verfügung.

 

 

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